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Öffentliche Niederschrift (Bezirksvertretung Ost)

                                    
                                        Niederschrift

über die 24. Sitzung der Bezirksvertretung Ost der Stadt Krefeld am Dienstag, 24.04.2018, 17:00 Uhr im Rathaus
Bockum, Ratssaal, Uerdinger Straße 585

I. Öffentlicher Teil
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel
die stimmberechtigten Mitglieder:
Follmer, Thorsten

SPD-Fraktion

Jansen, Thomas

SPD-Fraktion

Leger, Robin

SPD-Fraktion

Leist, Oliver

SPD-Fraktion

Brünsing, Angelika

CDU-Fraktion

Grosche, Gregor

CDU-Fraktion

Kienen, Walter

CDU-Fraktion

Rudolph, Britta

CDU-Fraktion

Borgwardt, Mark

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Hoffmann, Paul

FDP Fraktion

die beratenden Mitglieder:
Kokol, Klaus

SPD-Fraktion

Heitmann, Joachim C.

FDP Fraktion

von der Verwaltung:
Bangel, Dirk

Fachbereich Bürgerservice

Schuellner, Dr. Simone

Fachbereich Grünflächen

Thies, Heino

Fachbereich Grünflächen

Walter, Ludger

Fachbereich Stadtplanung

folgende Gäste:
Olaf Jansen

Seniorenbeirat
Polizei Krefeld - Bezirksdienst Bockum

PHK Robin Kaminski
Schriftführer:
Thomas Pluschkell

Fachbereich Bürgerservice

Entschuldigt fehlten:

-1-

Ellmann, Tobias

CDU-Fraktion

Koeker, Christian

CDU-Fraktion

Roß, Thomas

SPD-Fraktion

Barich, Simone

AfD

Bovenkerk, Wilfried

SPD-Fraktion

Drabben, Andreas

UWG

Herr Merkel eröffnet die Sitzung und stellt die form- und fristgerechte Einladung fest.
Er verweist auf die Tischvorlage 01 " Naturschutzgebiete Riethbenden/Niepkuhlen. Diese Stellungnahme des
Fachbereiches Umwelt orientiert sich am Antrag der SPD-Fraktion aus der 22. Sitzung der Bezirksvertretung OST
am 06.12.2017.
Es besteht Einvernehmen, dieses Thema als Tagesordnungspunkt 10 auf die Tagesordnung zu nehmen.
Herr Merkel stellt die Tagesordnung wie nachfolgend dargestellt fest und begrüßt Herrn Schlue als Vertreter des
Projektes "Mies in Krefeld e.V.", der unter dem Tagesordnungspunkt 5 Informationen zum Thema geben wird.
Ferner begrüßt er in dieser Runde erneut Frau Katja Vennemann, Schulleiterin der Grotenburgschule. Er weist
darauf hin, dass einige Vertreter der Bezirksvertretung vor der Sitzung die Grotenburgschule besichtigt haben und
bittet Frau Vennemann noch einmal dem gesamten Gremium die zurzeit vorherrschenden baulichen Verhältnisse
und die daraus resultierenden Notwendigkeiten vorzustellen.
Frau Vennemann bedankt sich für die Einladung und Möglichkeit, die Probleme ihrer Schule dem Gremium
vorstellen zu dürfen.
In ihrem Vortrag verdeutlicht sie den erheblichen Sanierungsbedarf. Insbesondere der Sturm "Friederike" habe
erheblich auf das Gebäude - Baujahr 1896 - im Bereich von Dachziegeln und Fenstern eingewirkt.
Durch die dadurch entstandenen Schäden und Gefahren sei kein geregelter Unterricht in dieser Zeit möglich
gewesen. Die Schäden seien teilweise notdürftig geflickt worden. Es bedürfe jedoch eindeutig einer kompetenten
Sanierung.
Dies gelte in anderer Form auch für den Pavillon aus den 50-iger Jahren.
Ein angemessener Aufenthalt in den Räumen sei z.B. durch den muffigen Geruch nicht mehr zumutbar. Sie
beschreibt die Möglichkeit eines Abrisses des Pavillons und die darauf folgende Errichtung eines Gebäudes
identisch dem Gebäude, das vor 13 Jahren als "Neubau" gegenüber dem Pavillon errichtet worden war.
Durch die Errichtung der neuen Räumlichkeiten und die Erweiterung um eine vielseitig nutzbare Sport- und
Bewegungslandschaft strebe sie an, im Rahmen der Talentförderung und -sichtung für die Altersklasse der Erstbis Viertklässler die sportliche Förderung voranzutreiben.
Herr Leist, Herr Hoffmann und auch Herr Grosche bringen zum Ausdruck, dass der Sanierungsstau an der
Grotenburgschule, wie auch an vielen anderen Schulen, in den Fraktionen bekannt sei. Man habe im Haushalt
bereits Gelder zur Sanierung eingestellt.
Frau Vennemann erklärt, dass dankenswerterweise nach dem Sturm "Friederike" die Zusage gekommen sei, dass
Fenster und Dach im Sommer angemessen wieder hergestellt werden sollen.
Herr Merkel bittet die Verwaltung um eine Darstellung, wie es im Bereich Grotenburgschule weitergehen soll.
Frau Vennemann bedankt sich abschließend und stellt heraus, dass ihre Schule in dem Ranking der
Reparaturbedürftigkeit definitiv im roten Bereich stünde.
Herr Merkel dankt Frau Vennemann für die ausführlichen Schilderungen und eröffnet dann offiziell die Sitzung
der Bezirksvertretung OST.
-2-

Tagesordnung:
I. Öffentlicher Teil
1.

Genehmigung der Niederschrift der 23. Sitzung der
Bezirksvertretung Krefeld-Ost vom 21.02.2018

2.

Eingänge und Mitteilungen

3.

Berichte der Verwaltung

4.

Freiflächenplan der Stadt Krefeld

4885/18

hier: Erneuerung des Spielplatzes im Stadtwald

5.

Aktualisierung der Planung des "Schütte-Pavillons" im
Kaiserpark

6.

Moerser Straße, Kreuzung Hökendyk / Heyenbaumstraße,

4948/18

hier: Linksabbiegespur in die Heyenbaumstraße
7.

Wettbewerbsergebnisse "Am Wiesenhof"

5079/18

und Antrag der FDP-Fraktion vom
10.04.2018
8.

Einwohnerfragestunde ( ab 18:00 Uhr )

9.

5. vereinfachte Änderung Bebauungsplan 210/II, Blatt 1 -

5081/18

Flünnertzdyk/Moerser Landstraße/Nieper Straße- im
Grundstücksbereich Flünnertzdyk 254
hier: Satzungsbeschluss
10.

Naturschutzgebiete Riethbenden und Niepkuhlen Einbringung eines Antrags der SPD-Fraktion in der BV Ost

11.

Anfragen

-3-

4710/17

Punkt 1:
Genehmigung der Niederschrift der 23. Sitzung der Bezirksvertretung Krefeld-Ost vom 21.02.2018

Es bestehen keine Einwände gegen die Niederschrift.
Beschluss:
Die Niederschrift der 23. Sitzung der Bezirksvertretung OST wird genehmigt.
Abstimmungsergebnis: einstimmig

Punkt 2: Eingänge und Mitteilungen

Herr Merkel berichtet, dass die Bodelschwingh-Schule mitgeteilt habe, dass das Fest " Frühlingsfeier(ei)" auf den
05.05.2018 verlegt worden sei. Er bittet die Mitglieder um Kenntnisnahme.

Punkt 3: Berichte der Verwaltung

Herr Bangel weist die Mitglieder der Bezirksvertretung noch einmal auf einige vorab per E-Mail versandte
Informationen und Stellungnahmen hin. Diese betreffen im Einzelnen:

3.1Wiedereröffnung der Postfiliale Insterburger Platz 1
Ergänzend führt Herr Bangel aus, dass sich Herr Oberbürgermeister Meyer in einem Schreiben an die
Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post sowie der Postbank AG nachdrücklich für den Erhalt und die möglichst
zuverlässige Öffnung vor allem der Deutsche-Post-Filialen in Uerdingen und Gellep-Stratum, aber auch im
gesamten Krefelder Stadtgebiet ausgesprochen hat. In seinem Appell hofft Oberbürgermeister Meyer auf ein
"langfristiges, zuverlässiges Angebot des Dienstleistungsspektrums in ortsnahen, für den Bürger schnell
erreichbaren Lagen der Samt- und Seidenstadt Krefeld".
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen die Information zur Kenntnis.

3.2Bebauungsplan Nr. 692; Anfrage aus der Einwohnerfragestunde der 23. Sitzung der Bezirksvertretung OST
Herr Bangel verweist auf das Antwortschreiben an Herrn Dr. Lehr. Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen
die Information zur Kenntnis.

3.3Anfrage von Herrn Ellmann zum Stelen-Standort Schönwasserstraße zwischen Uerdinger Straße und
Tiergartenstraße
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen die Stellungnahme des Fachbereiches Tiefbau zur Kenntnis.

-4-

3.4Korrektur der Platzierung des Schildes am Kreisverkehr Zwingenbergstraße; Anfrage von Herrn Drabben aus
der 23. Sitzung der Bezirksvertretung OST vom 21.02.2018
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen die Stellungnahme des Fachbereiches Tiefbau vom 19.04.2018 zur
Kenntnis.

3.5Verkehrsberuhigung Rather Straße / Schwertransporte über die Rather Straße; Anfrage aus der 23. Sitzung
Bezirksvertretung OST vom 21.02.2018
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen die Stellungnahme des Fachbereiches Ordnung zur Kenntnis.

3.6Mehrzweckstreifen Keutmannstraße; Antrag der SPD-Fraktion aus der 21. Sitzung der Bezirksvertretung OST
vom 22.10.2017
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen das Ergebnis der Verkehrsschau zur Kenntnis.

3.7Umsetzung eines 50 km/h-Schildes auf der Buschstraße; Antrag der SPD-Fraktion aus der 21. Sitzung der
Bezirksvertretung OST vom 22.10.2017
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen das Ergebnis der Verkehrsschau zur Kenntnis.

3.8Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf der Uerdinger Straße zwischen Bockumer Platz und
Schütenhofstraße; Antrag der SPD-Fraktion aus der 21. Sitzung der Bezirksvertretung OST vom 22.10.2017
Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen das Ergebnis der Verkehrsschau zur Kenntnis.
3.9Parksituation Haus Neuenhofen; Antrag der SPD-Fraktion aus der 23. Sitzung der Bezirksvertretung OST vom
21.02.2018
Herr Leist fragt nach, ob es bereits weitere Informationen zum Sachverhalt gäbe. Hier kann Herr Bangel erläutern,
dass der Fachbereich Grünflächen immer noch in Gesprächen mit dem Fachbereich Recht stehe. Sobald hier eine
abschließende Bewertung vorläge, werde die Bezirksvertretung informiert.
Der Fachbereich Grünflächen prüfe ggfs. auch noch die Möglichkeit, ob man einen deutlicheren Hinweis auf
bereits bestehende Parkflächen am Burchartzhof an der Einmündung zum Haus Neuenhofen anbringen kann.

Punkt 4:
Vorlage Nr. 4885 /18
Freiflächenplan der Stadt Krefeld
hier: Erneuerung des Spielplatzes im Stadtwald

Herr Thies beginnt den Vortrag mit dem Hinweis auf das Motto: "Im Spiel wird das Leben geformt"

-5-

Herr Thies beginnt den Vortrag mit dem Hinweis auf das Motto: "Im Spiel wird das Leben geformt".
Er nimmt Bezug zur Verwaltungsvorlage, erläutert die Hintergründe, die zu dieser Planung geführt haben und
beschreibt detailliert die Zielsetzung und Neuausrichtung des Spielplatzes. Die bestehende Spielfläche, die mit
teilweise veralteten Spielgeräten bestückt sei, weise erhebliche gestalterische Defizite auf und entspräche nicht
mehr den Wünschen und Bedürfnissen von Kindern.

Im Rahmen des Weltkindertages habe man einen Fragebogen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit der
Bitte um Beantwortung verteilt. Aus den Antworten, Anregungen und Vorschlägen von 289 Teilnehmern habe
man eine interessante Auswertung vornehmen können.
In der Folge stellt er anhand einer Präsentation den Mitgliedern der Bezirksvertretung die einzelnen SpielAufenthaltsbereiche dar.Dazu gibt er Erläuterungen zu den Themenkreisen Finanzierung und weitere
Vorgehensweise.
(Protokollnotiz: Die Inhalte dieser Präsentation wurden den Mitgliedern der Bezirksvertretung am Tag nach der
Sitzung per E-Mail zugestellt.)

Nach einigen Verständnisfragen der Mitglieder der Bezirksvertretung, die von Herrn Thies hinreichend
beantwortet werden, ergeht folgender

Beschluss:
1. Die Bezirksvertretung Ost nimmt den Vorentwurf zur Umgestaltung des Spielplatzes im Stadtwald zur Kenntnis.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Punkt 5:
Aktualisierung der Planung des "Schütte-Pavillons" im Kaiserpark

Herr Merkel bittet nunmehr Herrn Schlue als Vertreter des Projektes " MIK - Mies in Krefeld e.V." dem Gremium
den aktuellen Planungsstand zu erläutern.
Herr Schlue erläutert noch einmal die Hintergründe und die Zielsetzung des Projektes, die am 07.12.2016 bereits
Gegenstand in der Sitzung der Bezirksvertretung OST waren.
Zum zeitlichen Ablauf führt er aus, dass im November 2018 die Grundsteinlegung für den Pavillon erfolgen soll. Ab
Februar 2019 soll die Herstellung des Hauptgebäudes durch externe Betriebe erfolgen. So werde das Objekt
voraussichtlich ein Kupferdach erhalten. Die weiteren gestalterischen Planungen seien dem Künstler vorbehalten.
Die Nutzung des Pavillons soll u.a. auch zugunsten von künstlerischen Darbietungen erfolgen. Dafür biete der
Pavillon Platz für etwa 100 bis 150 Personen.

-6-

Von der Planung sei angedacht, dass das Objekt bis 2020 stehen bleiben soll. Der Fachbereich Stadtmarketing
spiele mit dem Gedanken, den Pavillon ggfs. sogar bis zum Stadtjubiläum (2023) stehen zu lassen.
Fakt sei auf jeden Fall, dass der offizielle Eröffnungstag des Pavillons am 07.04.2019 sein werde.
Er überreicht eine Broschüre, die er als Rarität darstellt.
(Protokollnotiz: Die Inhalte dieser vierseitigen Text- und Bildpassage wurde den Mitgliedern der Bezirksvertretung
am Folgetag zur besseren farblichen Darstellung per E-Mail zugesandt).
Die Mitglieder der Bezirksvertretung danken Herrn Schlue für das Engagement von MIK e.V. und bitten, zu
gegebener Zeit erneut über das Projekt informiert zu werden.

Punkt 6:
Vorlage Nr. 4948 /18
Moerser Straße, Kreuzung Hökendyk / Heyenbaumstraße,
hier: Linksabbiegespur in die Heyenbaumstraße

Herr Schröder verweist auf die den Einladungsunterlagen beigefügte Verwaltungsvorlage und führt ergänzend
aus, dass die Hindernisse, die einem Beginn der Baumaßnahme bisher entgegenstanden, nunmehr ausgeräumt
seien. Man sei sogar ggfs. in der Lage, im Wege eines zu erstellenden Dringlichkeitsbeschlusses Auftragsvergabe
und Baubeginn so vorzuziehen, dass ein Baubeginn im August 2018 denkbar wäre. Dies würde eine Fertigstellung
in diesem Jahr noch ermöglichen.
Der Dringlichkeitsbeschluss wäre darin begründet, dass man die sitzungslose Zeit des Rates und der Ausschüsse
mit diesem Beschluss überbrücken könnte und somit erheblichen Zeitgewinn hätte. Bei Beibehaltung des
laufenden Sitzungsverfahrens wäre ein Baubeginn frühestens im Oktober 2018 denkbar. Dies könnte zu
Problemen bei der Ausführung der Arbeiten führen, so dass dann eine Fertigstellung in 2018 fraglich sei.
Aus den Fraktionen kommt einhellige Zustimmung zu dieser Vorgehensweise.
Es ergeht daher folgender

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Krefeld-Ost nimmt die Planung zur Kenntnis.
Abstimmungsergebnis: einstimmig

Punkt 7:
Vorlage Nr. 5079 /18
Wettbewerbsergebnisse "Am Wiesenhof"
und Antrag der FDP-Fraktion vom 10.04.2018

-7-

Herr Walter stellt den Mitgliedern die Vorlage vor. Er berichtet von einem positiven Beschluss des Rates in der
Sitzung am 12.04.2018 (gegen die Stimmen der FDP) sowie Zustimmung im Planungsausschuss.
Das Verfahren des einstufigen Wettbewerbes wird anhand der Vorlage erläutert. Es standen sieben Entwürfe zur
Auswahl, die im Rahmen einer Bürgerinformation im Oktober 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Das
Preisgericht bewertete die Entwürfe im Januar 2018.
Herr Walter stellt die positiven Seiten des Siegerentwurfes dar. Dies sind u.a. Nachbarschaftsbereiche mit
Wohnhöfen. Dazu eine sehr gute Aufteilung von Freiflächen und Straßenräumen. Im Bereich westlich des
Gebietes Richtung Nieper Straße soll ein Gebäude mit Hofladen und im östlichen Bereich Richtung Luiter Weg
eine Kindertagesstätte errichtet werden. In diesem Baugebiet sind etwa 390 Wohneinheiten (WE) geplant.
Herr Heitmann stellt dar, dass er den einleitenden Beschluss und die Bürgeranhörung als durchweg positiv
bewertet. Jedoch bittet er, einige Punkte kritisch zu betrachten. Dies seien u.a.:

·

Erschließung des Baugebietes durch Kreisverkehre von der Nieper Straße

·

Erschließung über den Flünnertzdyk ( hier gehe es durch bereits bestehende Bebauung)

·

Erschließung über den Luiter Weg ( hier sei die Schule und der damit verbundene Andienungsverkehr zu

berücksichtigen)

·

Das neue Wohngebiet verursache mit hoher Wahrscheinlichkeit "Schleichverkehre", die die Zuwegung via

Traarer Straße/Rather Straße hin zur A 57 suchen würden.

·

Es sei fraglich, ob und wie die Nahversorgung sichergestellt werde. Ob dies durch einen Hofladen zu regeln sei,

bezweifelt er.

·

Die Entwässerung des Wohngebietes könne und dürfe definitiv nicht via Niepkuhlen erfolgen.

Darüber hinaus stellt er noch einmal fest, dass das Baugebiet innerhalb der Beratungen des
Flächennutzungsplanes mit Ausnahme von der Partei Bündnis 90/Die Grünen nicht in der Kritik gestanden habe.
Frau Brünsing fragt nach, inwieweit das dort befindliche Gestüt Beeinträchtigungen durch das Wohngebiet
erfahren werde.
Herr Walter stellt hier klar, dass zwar Weideflächen wegfallen werden, das Gestüt jedoch vorbehaltlos bleiben
werde.
Herr Kienen stimmt in vielen Punkten Herrn Heitmann zu, stellt aber fest, dass es lediglich eine Kenntnisnahme
sei, die lt. Beschlussformel der Bezirksvertretung zukäme. Über Inhalte habe man als Bezirksvertretung heute

-8-

nicht zu befinden. Er persönlich halte 390 Wohneinheiten als zu viel. Die Infrastruktur des Wohngebietes solle
und müsse im Verfahren geregelt werden. Er sieht durch das Wohngebiet auch Probleme für den Ortsteil Traar.
Auch Herr Kokol hinterfragt die verkehrliche Andienung über eine T-Kreuzung zur Nieper Straße wahlweise
Kreisverkehre. Auch er unterstreicht, dass erst einmal das Verfahren zu durchlaufen sei.
Dies bejaht auch Herr Walter, der den Vorrednern beipflichtet und mitteilt, dass die Details zu vielen Punkten im
Verfahren zu erarbeiten seien.
Herr Hoffmann steht Herrn Heitmann in dessen Aussage bei, dass das Baugebiet im Flächennutzungsplan
dargestellt war und mitbeschlossen wurde. Leider sei dies an den Traarern vorbei gegangen.
Nach seiner Einschätzung würden 80 % der Traarer Bürger dieses Vorhaben ablehnen.
Bei einem seiner Ansicht nach 30%-igen Zuwachs der Bevölkerung Traars, denen man pro Wohneinheit ca. 2
Fahrzeuge zurechnen könne, gäbe es einen Zuwachs um ca. 800 Fahrzeuge.
Viele dieser Fahrzeuge nähmen ihren Weg in Richtung der vielbefahrenen Strecken, so z.B. A 57. Er sieht dies
nicht als rosige Perspektive.
Herr Borgwardt stellt fest, dass es seine Partei war, die bereits gegen die Einrichtung dieses Baugebietes war.
Natürlich nähmen sie in diesem Verfahrensabschnitt die Vorlage zur Kenntnis. Gleichzeitig hoffen sie aber auf
eine deutliche Optimierung im Verfahren.
Herr Hoffmann ergänzt, dass sich verkehrliche Problematiken voraussichtlich nicht verbessern würden. Auch er
unterstreicht noch einmal, dass für den Bereich der Entwässerung für seine Partei die Lösung "Niepkuhlen"
definitiv nicht in Frage käme.
Herr Walter geht noch auf einige Fragen und Anregungen aus dem Gremium ein und stellt auf Einwurf von Herrn
Heitmann auch in Aussicht, dass die vorgetragenen Einwände aufgenommen und in die Diskussion und das
Verfahren einfließen würden.

Es ergeht folgender

Beschluss:
Die Bezirksvertretung OST nimmt das Wettbewerbsergebnis und die Beschlussvorlage zur Kenntnis
Abstimmungsergebnis: einstimmig

Punkt 8:
Einwohnerfragestunde ( ab 18:00 Uhr )

TOP 8.1 Beschilderung Tempo-30, Yorckstraße

66

Herr Jörg Ludewig, Yorckstraße 14, erinnert noch einmal an seine Anfrage zu dem o.g. Thema. Er habe leider keine
weiteren Informationen erhalten.
-9-

(Protokollnotiz: Nach den vorliegenden Unterlagen wurde die Anfrage bereits ca. 2 Wochen nach Ende der 18.
Sitzung beantwortet. Ungeachtet dessen wird der FB Tiefbau erneut befragt.)

Punkt 9:
Vorlage Nr. 5081 /18
5. vereinfachte Änderung Bebauungsplan 210/II, Blatt 1 -Flünnertzdyk/Moerser Landstraße/Nieper
Straße- im Grundstücksbereich Flünnertzdyk 254
hier: Satzungsbeschluss

In einer kurzen Vorstellung erläutert Herr Walter die vereinfachte Änderung des B-Plans 210 II.
Die Herren Heitmann, Leist und Borgwardt erklären annähernd unisono ihre befürwortende Kenntnisnahme.
Es ergeht folgender
Beschluss:
I. Bezirksvertretung:
Die Bezirksvertretung Ost nimmt die 5. vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Nr. 210 II, Blatt 1 –
Flünnertzdyk/Moerser Landstraße/Nieper Straße - zur Kenntnis.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

Punkt 10:
Vorlage Nr. 4710 /17
Naturschutzgebiete Riethbenden und Niepkuhlen - Einbringung eines Antrags der SPD-Fraktion in der
BV Ost

Herr Merkel erinnert nochmals an den von seiner Fraktion gestellten Antrag zu diesem Thema. Die nunmehr
vorliegende Tischvorlage 01 mit der Stellungnahme des Fachbereiches Umwelt geht auf diese Thematik ein.
Herr Heitmann bemängelt Teile des Schreibens. Es sei nicht klar, inwieweit die Verschlammung der Niepkuhlen
fortgeschritten sei.
Aus einem aus dem Jahre 2010 vorliegenden Gutachten des Herrn Dr. Strotmann gehe eindeutig hervor, dass man
die Niepkuhlen entschlammen müsse.
Herr Heitmann sieht das Schreiben maximal als eine Diskussionsvorlage.

- 10 -

Herr Kienen bekräftigt, dass der Schutz der Anwohner ein hohes Gut darstelle. Die LEG habe eine Verlängerung
beantragt. In der Arbeitsgruppe müsse nunmehr beraten werden, wie das Verfahren nach § 23(2)
Bundesnaturschutzgesetz weitergeführt werden solle.
Herr Kokol stellt fest, dass er aktuell die Niepkuhlen nicht so hoch sehe, wie es hier dargestellt worden sei.
Herr Merkel beendet die Aussprache mit dem Hinweis, dass zur kommenden Sitzung der Fachbereich Umwelt,
vertreten durch Herrn Plenker, eine Sachverhaltsdarstellung zu diesem Thema abgeben werde und dann auch auf
weitere Fragen eingehen könne.
Punkt 11:
Anfragen
TOP 11.1 Zustand der Gullydeckel Flünnertzdyk / Schwerlastverkehre über Rather Straße
66/32
Herr Jansen beschreibt, dass die Gullydeckel im Bereich der 30-er Zone Flünnertzdyk offensichtlich lose seien und
beim Überfahren erheblich vibrieren und Geräusche verursachen.
Ferner fragt er an, warum alle Schwerlastverkehre grundsätzlich über die Rather Straße geleitet werden müssten.
Er bitte um Klärung und weitere Informationen.
TOP 11.2 Straßen-Wegezustand Papendyk und Kuhdyk Richtung Nieper Straße
66
Herr Kienen bittet um Prüfung, ob nicht auf dem Wegestück des Papendyks (überwiegend zwischen Kreuzung
Luiter Weg und Zufahrt zur Maria-Sohmann-Straße), das aus einer Mischung von Teerdecke und Schotter
gestaltet sei, eine durchgehende Teerdecke zur besseren Befahrbarkeit u.a. auch für Radfahrer ermöglicht
werden könne.
Insbesondere sei die Fahrradtauglichkeit des Kuhdyks zwischen Einmündung Papendyk und Nieper Straße ein
Problem. Auch hier wäre eine Optimierung zumindest für Radfahrer wünschenswert.
TOP 11.3 Sinnhaftigkeit des verkehrsberuhigenden Kissens Höhe Liesentorweg 44
66/32
Herr Kienen fragt nach dem Sinn dieses Kissens. Die örtlichen Gegebenheiten ließen nicht zwingend Rasereien zu.
TOP 11.4 Bewirtschaftung des Zooparkplatzes
21/05
Herr Kienen und auch Herr Kokol stellen fest, dass bei der Entscheidung zum Zooparkplatz gegen die
Beschlusslage der Bezirksvertretung entschieden worden sei.

- 11 -

Man sei dafür gewesen erst Prüfungen zum Gesamtsachverhalt vorzunehmen, nicht aber für eine Bewirtschaftung
des Parkplatzes. Der Oberbürgermeister habe mittlerweile die Vorlage zurückgezogen und zur weiteren Prüfung
in die Fachbereiche gegeben.
Frau Brünsing ergänzt dies und stellt fest, dass man vor einer weiteren Entscheidung eine Vorlage in der
Bezirksvertretung erwarte.
TOP 11.5 Verlegung von Leitungen Höhe Haus Esters/ Haus Lange
66
Frau Brünsing fragt an, warum die Verlegung der Leitungen mitten auf dem Gehweg erfolgen musste.
TOP 11.6 Weitere Nutzbarkeit der Zoobrücke
52/67/ ZOO KREFELD
Herr Grosche stellt fest, dass sich die Problematik hinsichtlich einer weiteren Nutzung der Zoobrücke durch einen
möglicherweise zu erwartenden Aufstieg der Mannschaft des KFC Uerdingen nicht verbessere.
Er bittet um eine aktuelle Sachstandsmitteilung zur kommenden Sitzung.
TOP 11.7 Grundwasserstand im Umfeld der Engerstraße/Kreuzbergstraße
36
Herr Heitmann und Herr Hoffmann überreichen ein Schreiben mit folgenden Fragestellungen zum Thema:
·

Wie ist der aktuelle Grundwasserstand?

·

Gibt es ein kommunales Messnetz für den Grundwasserstand?

·

Wie wird ein langjähriger Grundwasserstand überprüft?

·

Gibt es Hinweise, dass im o.g. Bereich ein zu hoher Grundwasserstand bei evtl. Bauvorhaben eine dauerhafte

Entwässerung/Sumpfung nach sich zieht?
·

Gibt es Hinweise, dass dort dauerhaft mit steigendem Grundwasser zu rechnen ist?

Das Schreiben ist als Scan-Dokument der Niederschrift angefügt.
TOP 11.8 Verschmutzung durch Bauschutt Höhe Uerdinger Straße 725
36
Herr Merkel übergibt ein Schreiben. Eine Bürgerin beschwert sich über nicht abgeräumten Bauschutt in der o.g.
Umgebung.
Das Schreiben ist als Scan-Dokument der Niederschrift angefügt.

TOP 11.9 Problematiken des Bürgervereins Gartenstadt Sitzbänke Spielplätze / Aufbringung von Tempo-30
Piktogrammen/ Schwelle Pappelstraße zur Verkehrsberuhigung

- 12 -

67/66

Herr Merkel übergibt ein weiteres Schreiben mit Fragestellungen, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung
des Bürgervereins Gartenstadt diskutiert wurden.
Das Schreiben ist als Scan-Dokument der Niederschrift angefügt.
TOP 11.10 Fragen zum Haushaltsplan der Stadt Krefeld 2018
20
Ein weiteres Schreiben von Herrn Merkel betrifft den Haushaltsplan 2018 und Fragestellungen hinsichtlich der für
die Gemeinschaftsgrundschule Eichendorffstraße verplanten Gelder.
Das Schreiben ist als Scan-Dokument der Niederschrift angefügt.
Ende der Sitzung: 19:35 Uhr

Bezirksvorsteher

Schriftführer

- 13 -


                                    
                                
Das Dokument stammt aus dem Ratsinformationssystem der Stadt Krefeld